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OSC bedeutet "OpenSoundControl" und stellt ein schlankes Kommunikationsprotokoll auf der Basis von Netzwerkprotokollen dar (wie etwa UDP und TCP). OSC ist der Quasi-Standard für den Austausch von Musikdaten zwischen Computern und anderen Geräten. das Protokoll wurde von Matt Wright am CNMAT (http://cnmat.berkeley.edu/OSC/) entwickelt. das OSC-Protokoll ist inzwischen auf den wichtigsten Softwaresystemen vorhanden und erfährt immer größere Verbreitung. OSC gestattet den Datenaustausch in Echtzeit zwischen verschiedenen Plattformen und ist ebenso als Methode zur Strukturierung einzelner Anwendungen geeignet.
Features
Offenes Protokoll, dynamisch, URL-artiger Namensschema
Hochauflösende numerische Datentypen
Mustererkennung zur Adressierung mehrerer Empfänger der gleichen Nachricht
Hochauflösende Zeitstempel
"Bundles" von Nachrichten die gleichzeitig abgearbeitet werden müssen
Anfragesystem um dynamisch die Fähigkeiten des OSC-Servers zu erhalten.
Anwendungsgebiete
LAN
Peer-to-peer
WAN
Einzelplatzrechner
Atomare Datentypen
int32 32-bit Integer
OSC-Timetag 64-bit Zeitstempel
float32 32-bit Fliesskommazahl
OSC-String Eine Sequenz aus Ascii-Zeichen gefolgt von null
OSC-Blob Eine int32 Größenangabe gefolgt von entsprechend vielen Bytes
Die Größe jedes atomaren Datentypes ist immer ein Vielfaches von 32 Bits.
OSC Pakete
Die Einheit für die Datenübertragung ist ein OSC-Paket. Jede Anwendung, die OSC-Pakete versendet ist ein OSC-Client, jede Anwendung, die OSC-Pakete empfängt ist ein OSC-Server.
OSC Nachrichten
Eine OSC-Nachricht besteht aus dem OSC Adressmuster gefolgt vom OSC-Datentyp-String gefolgt von null oder mehr OSC-Argumenten
Das OSC Adressmuster ist ein String, der mit einem Slash beginnt ‚/’
Der OSC-Datentyp-String beginnt mit einem Komma gefolgt vom Datentyp bezeichnenden Ascii-Zeichen.
OSC Type Tag Typ
i int32
f float32
s OSC-String
b OSC-Blob
