ROB-Client Entwicklung


Nach der anfänglichen Suche nach der bestmöglichen Lösung der Umsetzung des ROB-Clients war schnell klar, dass dies in Java erfolgen würde. Die meisten der am Markt vertretenen Mobiltelefonhersteller bieten inzwischen javafähige Telefone an, und die J2ME-Plattform ist inzwischen so weit entwickelt, dass alle geplanten Teilbereiche, vor allem der der Bluetooth-Programmierung abgedeckt werden.

Auch die Fülle der inzwischen erhältlichen Tools, wie z.B. dem „Wireless Toolkit“ oder dem „NetBeans Mobility Pack“, waren gute Argumente dafür, die Anwendung in Java zu implementieren.

Als Entwickler erhält man auf den speziellen Developer-Webseiten

der Hersteller Siemens (inzwischen BenQ) und vor allem Nokia umfangreiche Informationen und Material an die Hand, um möglichst schnell und unkompliziert selbst komplexere Anwendungen zu entwickeln.

 

Nokia Developer Website:

 

www.nokia.com/developers

 

Siemens (BenQ) Developer Websites:

 

www.siemens-mobile.com/developers

 

 

Das folgende File enthält Genaueres zur Entwicklung

Implementierung_des_ROB-Clients.pdf

ROB-Server Entwicklung


Da bereits die Implementierung des ROB-Clients in Java erfolgte und sich die Bluetooth-Funktionalität unproblematisch einbinden ließ, lag es nahe auch die Gegenseite, den ROB-Server in Java zu entwickeln.

Zu implementieren war eine Anwendung, die zum einen die Daten des Clients über Bluetooth einliest, in das OSC-Format umwandelt und an die Ziel-Software sendet. Um die Arbeit im Team aufzuteilen, wurde die Entwicklung beider Hauptfunktionalitäten (Bluetooth, OSC) anfangs getrennt vorgenommen. Es entstand ein Bluetooth-Server, der sich lediglich darauf beschränkte die Daten des ROB-Clients einzulesen und anzuzeigen. Der OSC-Server, der während der Entwicklung in Verbindung mit dem Autorensystem Flash von Macromedia entwickelt wurde, sollte lediglich Daten packen und versenden. Beide Teile wurden nach Fertigstellung zum ROB-Server in einer Middleware zusammengelegt, und diese dient nun als Vermittler in der Kommunikationskette von ROB-Client zur Ziel-Software. Im Anschluss wurde die Multi-User-Fähigkeit implementiert, um mind. 5 Clients den Zugriff zu ermöglichen.

Bis zur Implementierung der Bluetooth-Funktionalitäten ergaben sich dabei nur geringfügige Schwierigkeiten. Jedoch stellte sich aber genau die Bluetooth-Anbindung als großes Problem während der Arbeit dar. Die Java Standart Edition beinhaltet nämlich keinerlei Klassen, die die Abarbeitung des Bluetooth-Stacks und der weiteren Kommunikationssteuerung, wie Device-Discovery und Service-Search unterstützen. Die nötigen Klassen des Packages javax.bluetooth der JSR082-API sind lediglich der J2ME vorbehalten, da sie für den Zugriff auf den Bluetooth-Stack auf Mobiltelefonen ausgelegt sind.

Am Rechner liegt der Grund für dieses Problem vor allem in der Inkompatibilität der Treiber-Software für die meist optionale Bluetooth-Schnittstelle des Rechners, die oft in Form eines Bluetooth-USB-Sticks vorhanden ist.

 

Eine ausgiebige Recherche ergab, dass die fehlende Bluetooth-Implementierung in der J2SE weltweit ein großes Problem für Java-Entwickler darstellt. Es existiert bereits eine riesige Community, die sich mit diesem Thema beschäftigt und inzwischen adäquate Lösungen anbietet. Die beste Adresse für Einsteiger in diese Thematik ist ohne Zweifel die Web-Seite

 

www.benhui.net

 

 

Das folgende File enthält Genaueres zur Entwicklung

Implementierung_des_ROB-Servers.pdf


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